NOTAR KRAUS

Ihr Notar in Mellrichstadt

Unsere Geschäftszeiten

Montag                        8:00-12:00 und 13:00-17:00

Dienstag                      8:00-12:00 und 13:00-18:00

Mittwoch                      8:00-12:00 und 13:00-17:00

Donnerstag                 8:00-12:00 und 13:00-18:00

Freitag                          8:00-12:00 und 13:00-15:00

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten können gerne individuell vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass unsere Telefonsprechzeiten hiervon abweichen.

Telefonisch erreichen Sie uns zwischen 9:00 - 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:30 Uhr. Freitags jedoch nur bis 14:00 Uhr.

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Anschrift

Erfurter Str. 23
97638 Mellrichstadt
Telefonnummer: 09776 5008
Telefax: 09776 5808
E-Mail: mail(at)notar-kraus.de

Kontakt und Anfahrt

Herzlich willkommen bei Notar Tim Kraus

Zum 01.06.2024 habe ich die Notarstelle von meinem Amtsvorgänger Herrn Dr. von Zimmermann in Mellrichstadt übernommen. 

Unsere neuen, modernen und barrierefreien Räumlichkeiten befinden sich nun in der Erfurter Str. 23 in Mellrichstadt.

Gemeinsam mit meinem eingespielten Team biete ich Ihnen eine kompetente, individuelle und umfassende Betreuung in allen notariellen Angelegenheiten. 

Zu unserem Service gehören insbesondere die Beratung und Beurkundung im

Die persönliche und vertrauensvolle Betreuung und Beratung unserer Mandanten steht für uns stets im Mittelpunkt. Wir arbeiten pragmatisch, serviceorientiert und fachlich fundiert auf höchstem Niveau. Bei uns sind Sie in besten Händen!

Verschaffen Sie sich auf unserer Homepage einen Überblick über die vielfältigen Bereiche, in denen Sie durch eine notarielle Urkunde für klare Verhältnisse sorgen können.

Wenn Sie bereits konkrete Vorstellungen zum Inhalt einer zu entwerfenden Urkunde haben, erleichtern Ihnen unsere Fragebögen die Übermittlung der wichtigsten Daten.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wir freuen uns auf Sie! 

Schenkung - ganz oder nur ein bisschen?

Die eigene Immobilie wird mit zunehmendem Alter oft zur Last. Kommt ein Verkauf nicht in Betracht, soll diese oftmals an die nächste Generation weitergegeben werden. Im Rahmen einer solchen Übertragung stellen sich einige persönliche, rechtliche und steuerliche Fragen.

Übertragung zu Lebzeiten – oder doch vererben?

Viele Immobilieneigentümer wissen nicht, ob sie die eigene Immobilie verschenken oder vererben sollen. Eine schenkweise Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge zu Lebzeiten kann eine Alternative zum Vererben sein. Auch eine Kombination aus beiden Vorgehensweisen ist denkbar. Beweggründe hierfür können neben der Vermeidung von Erbschaftssteuer, das Ausnutzen von steuerlichen Freibeträgen oder auch ein etwaiger drohender Sozialhilferegress sein.  „Welcher Weg der richtige ist, hängt von zahlreichen Aspekten ab. Eine eingehende rechtliche und steuerliche Beratung ist hier unabdingbar“, so David Sommer, Geschäftsführer der Landesnotarkammer Bayern.

Möchte der Schenker das Immobilieneigentum übertragen, aber dennoch in der Immobilie wohnen bleiben oder anderweitig Nutzen daraus ziehen, können rechtliche Vorkehrungen getroffen werden: Neben einem vertraglichen Rückforderungsrecht kann sich der Schenker auch Nutzungsrechte, wie etwa ein lebenslanges Wohnrecht, als Absicherung vorbehalten.

Rückforderungsrecht oder „das Geschenk an der Leine lassen“

Ist ein Rückforderungsrecht vereinbart, kann der Schenker bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen das Geschenk zurückfordern. Üblicherweise werden in einer solchen Klausel Situationen wie der Tod des Beschenkten, Insolvenz, Zwangsversteigerung oder Scheidung geregelt. Möchte der Schenker das Geschenk noch enger „an der Leine lassen“, wird ein Rückforderungsrecht auch für den Fall vereinbart, dass der Beschenkte die Immobilie ohne Zustimmung des Schenkers veräußert oder belastet. Ohne eine solche Klausel blieben dem Schenker nur die gesetzlich verankerten Rückforderungsrechte bei eigener Verarmung oder wegen „groben Undanks“ des Beschenkten, deren tatbestandliche Voraussetzungen sehr streng sind. Das vertraglich vereinbarte Rückforderungsrecht wird meist im Grundbuch durch eine sog. Vormerkung abgesichert.

Nießbrauch und Wohnungsrecht

Häufig vorbehaltene Nutzungsrechte sind der Nießbrauch und das Wohnungsrecht. Beide werden im Grundbuch eingetragen. Welches Recht gewählt wird, ist eine Frage des Einzelfalls. „Während der Nießbrauch immer das Nutzungsrecht an der gesamten Immobilie umfasst, kann ein Wohnungsrecht auch an einzelnen Räumen bestellt werden“, erläutert Sommer. Unterschiede bestehen auch hinsichtlich einer Vermietung der Immobilie: Bei einem bloßen Wohnungsrecht erlangt der Berechtigte die Befugnis, die jeweiligen Räume selbst zu bewohnen. Ein Nießbrauchrecht hingegen ermöglicht eine umfassende Nutzung der Räume, wozu die Vermietung und Mieteinnahmen zählen.

Vorbehaltene Nutzungsrechte reduzieren den Wert des Geschenkes und können so den an sich steuerpflichtigen Erwerb mindern. Neben steuerrechtlichen Aspekten, sind auch Auswirkungen auf Pflichtteilsrechte und Sozialleistungen im Blick zu behalten. Ihr Notar wird Sie darüber umfassend beraten.